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»Komm, lieber Mai, und mache die Bäume wieder grün…« heißt es in einem alten Volkslied (das eigentlich ein Kunstlied ist, aber die Menschen mochten es eben). Denkste. Ok., das mit den Bäumen hat geklappt, aber ansonsten war von Frühling nicht wirklich viel zu spüren. Nun gut, kann ja niemand was dafür. Immerhin hat der viele Regen für reichlich frische Farben im Garten gesorgt. Ist ja auch was Schönes.
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Und noch mehr Gutes ist geschehen. Ich habe ein neues Projekt in Aussicht, das mich ab Herbst wieder in viele deutsche Städte führen wird. Da werden auch ein paar für mich neue Orte dabeisein, ebenso wie solche, die ich zwar schon kenne aber noch nicht beschrieben habe. Darauf freue ich mich sehr.
Ebenfalls wird es eine neue Text/Foto-Reihe im Blog geben. Eine Art Sommer-Bloggerei mit spannenden Einblicken in für mich bisher unbekannte Gefilde. Die auch noch alle bei mir um die Ecke liegen. Es kribbelt bei dem Gedanken.
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Schließlich hab ich mich dazu entschlossen, dieses Blog thematisch zu erweitern. Mit dem Linux-Projekt im April ist in der Richtung ja schon etwas passiert, aber das reicht mir nicht. Ich brauche einen Ort wo ich meine Gedanken und Geschichten festhalten kann, jenseits von Tagebuchschreiberei. Wo all das Platz findet, was mir durch Seele und Geist wandert ohne das das Blog-Thema mich daran hindert. Ich bin gespannt, was dabei raus kommt.
Damit es mir nicht so geht wie dem armen Bub im eingangs erwähnten Lied:

»In unsrer Kinderstube
Wird mir die Zeit so lang!
Bald werd’ ich armer Bube
Vor Ungeduld noch krank!
Ach bey den kurzen Tagen
Muß ich mich oben drein
Mit den Vokabeln plagen,
Und immer fleißig seyn!«
(Originaltext von Christian Adolph Overbeck, 1776)