Der Weltmeister-Sommer

Regen, Regen, Regen. Kaum war die Fußball-WM vorbei, da traten nicht nur frischgeduschte Fußballer aus der Nationalmannschaft zurück. Nein, wenige Tage nach dem Triumph begann der Himmel zu weinen. Als ob das Wetter meinen wollte: »So. Genug jetzt. Ihr habt mir getrotzt, doch jetzt seid ihr wieder meine Untertanen.«
Seit sechs Wochen regnet es nun mehrmals am Tag. Zwischendurch gibt es sonnige Erholungspausen für die Seele, aber die reichen nicht aus um all das Wasser zu vergessen. Selbst nachts, wenn ich manchmal wach werde, höre ich draußen Regen rauschen als ob das Wasser die Welt ersäufen wolle. Doch es gibt Hoffnung.
In den letzten vier Turniersommern (von 2006 bis 2012) war es während der Meisterschaften immer sonnig bis heiß, dann folgte ein verregneter August und anschließend begann ein langer, warmer Herbst. Im Juli 2010 sah ich bei über 30 Grad die Fußball-WM an der polnischen Ostsee, den August hab ich vergessen, doch im Oktober saß ich im Café am Rheinufer. Draußen. Die Sonne genießend.
2006 war es ähnlich.

Hier ein paar Hoffnungsbilder:

26. August 2014

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