Linux und ich – Tag1 Installation

Ein kurzes Fazit vorweg, die Installation ging schnell vonstatten, die Tücken warten aber noch. Bisher hatte ich meine virtuelle Linux-Maschine eher spielerisch benutzt, wenn irgendetwas nicht wollte, na dann eben nicht. Seit heute aber will ich Linux als Arbeitssystem nutzen, da gelten andere Voraussetzungen. Ich brauche, wie gestern beschrieben ein funktionierendes System, das mich wenigstens nicht behindert.

Der Beginn
Um allen möglichen Vorerfahrungen zu entkommen, entschließe ich mich eine neue virtuelle Maschine mit LinuxMint Mate, Version 17.1/Rebecca anzulegen. Den Download der .iso-datei findet man hier: LinuxMint Download Unter dieser Adresse gibt es noch etliche andere Mint-Versionen, ich habe mich für Mate 64-bit entschieden. Mate einfach deshalb, weil ich irgendwann einen Bericht über diese Version gelesen habe und sowohl Bericht als auch Mate interessant fand. Daher beziehen sich alle nachfolgenden Aussagen auf die aktuelle Mate-Version von LinuxMint.
Die Installation ist für Mac- und Windows-Nutzer zunächst einmal ungewohnt. Parallels Desktop, mein Programm für die Bereitstellung der virtullen Maschinen will zunächst, das ich die VM konfiguriere, was kein besonders Problem für jemanden ist, der sich damit auskennt.

Konfiguration der virtuellen Maschine
Konfiguration der virtuellen Maschine

Danach tut Linux etwas Merkwürdiges; es startet aus der heruntergeladenen .iso-Datei ein Live-System (á la Knoppix etc.) und erwartet vom User, das er die auf dem Live-Desktop eingebundene »CD« doppelklickt um die eigentliche Installation zu starten. Im Screenshot kann man die »CD« erahnen, es war wirklich so klein dargestellt und selbst im Vollbild musste ich suchen.

Bildschirmfoto 2015-04-11 um 14.02.44
Erst danach fängt Linux wirklich an, das System auf eine Festplatte zu installieren. Dieser Vorgang geht wiederum sehr schnell und fühlt sich gut an. Gesamtdauer bis zum ersten Neustart des Grundsystems: 16 Minuten. Wer allerdings schonmal ein Betriebssytem neu installiert hat weiß, das das nicht alles ist. Denn nach dem Neustart meldet sich die Aktualisierungsverwaltung (so heißt das Updatecenter bei LinuxMint) und hat 104 Aktualisierungen aus den letzten sechs Monaten anzubieten. Das spricht immerhin für ein gepflegtes System. Diese Aktualisierungen plus die Installation der Parallels Tools (notwendig für den Betrieb der virtuellen Maschine) benötigen weitere 40 Minuten. Alles in allem also relativ wenig Zeit für die Installation eine komplett neuen Systems. Als ich damit durch bin, begrüßt mich LinuxMint mit einem aufgeräumten Desktop, der zur weiteren Arbeit einlädt.

start
Schön, die Installation ist geschafft. Aber ich habe noch kein System mit dem ich arbeiten kann. Dazu gehören ein konfigurierter Internetbrowser, ein Mail-Programm, ein Office und vieles andere mehr. Aber für heute reicht es mir. Morgen gehe ich daran, mir all die benötigte Software zu beschaffen und zu konfigurieren. Das wird sicher länger als eine Stunde dauern.

In den Kommentaren könnt ihr wie immer Eure Meinungen zu dem Projekt hinterlassen.
Danke
Ralf

Hier gehts weiter:
Linux und Ich – Tag2 Software

3 thoughts on “Linux und ich – Tag1 Installation”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.